Schwangerschaftsvorsorge

Die Vorsorgetermine in der Schwangerschaft sind für Sie Pflichttermine, die Sie unbedingt wahrnehmen sollten.

Ihr Vorsorgeplan im Einzelnen:

Einmalige Laboruntersuchungen:

  • Bestimmung Ihrer Blutgruppe und des RH-Faktors D
  • Feststellung ob Sie schützende Antikörper gegen Syphilis, Röteln, Hepatitis B, HIV (nur mit Einverständnis der Patientin), Chlamydia trachomatis und Toxoplasmose besitzen oder ob eine akute Infektion vorliegt. Sind die Antikörper bei Ihnen vorhanden, besteht keine Gefährdung.
  • Toxoplasmosevorsorge
    Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die durch Katzenkot und rohes Fleisch übertragen wird. Für Nichtschwangere ist sie ungefährlich, kann aber in der Schwangerschaft auf das Ungeborene übergehen und Schädigungen verursachen.
  • Cytomegalie
    Eine Cytomegalieinfektion in der Schwangerschaft kann zu Schäden des Feten im Mutterleib führen (Krämpfe, Blutarmut, Leberveränderung etc.). Die Übertragung findet über Urin und Speichel statt (hauptsächlich Kleinkinder).
  • B-Streptokokken
    B-Streptokokken sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Infektionen des Neugeborenen. Sie werden unter der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Alle Schwangeren sollten zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche auf B-Streptokokken untersucht werden.

Ihre Untersuchungen

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche alle 4 Wochen und danach in 2-wöchentlichem Abstand bis zur Geburt:

  • Gynäkologische Untersuchung
  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckmessung
  • Urinuntersuchung auf Eiweiß, Zucker und Bakterien
  • Feststellen der Eisenwerte ab dem 6. Monat
  • Kontrolle der Gebärmutter
  • Kontrolle der kindlichen Herztöne / Lage des Kindes
  • Ultraschalluntersuchungen:
    Überwachung Ihres Schwangerschaftsverlaufs, Bestimmung von Größe und Entwicklung des Fötus
  • und wöchentlich zum CTG

Fruchtwasseruntersuchung
Bei Auffälligkeiten vermitteln wir Sie an erfahrene Spezialisten weiter.

B-Streptokokken-Screening
B-Streptokokken sind Bakterien die bei jeder vierten gesunden Schwangeren vorkommen und keinerlei Beschwerden auslösen. Bei der Geburt kann Ihr Kind jedoch folgenschwer durch die Infektion dieser Bakterien erkranken (Lungenentzündung, Sepsis, Hirnhautentzündung).

Wir empfehlen daher einen Streptokokkentest am Ende Ihrer Schwangerschaft (35. bis 37. Woche). Bei einer entsprechenden Behandlung mit Antibiotika während der Geburt kann eine Infektion verhindert werden

Weitere Infektionsrisiken

Infektionsrisiken für Ihr ungeborenes Kind:

Cytomegalievirus:
Schwangere haben von dieser Virusinfektion meist wenig zu befürchten. Beim ungeborenen Leben können jedoch schwere Krankheitsverläufe eintreten. Nach der Geburt können Spätfolgen auftreten. Schwangere mit engem Kontakt zu Kindern im Haushalt oder Beruf sind besonders gefährdet. Gut 20 % der Kinder unter drei Jahren sind mit dem Virus infiziert und scheiden ihn mit dem Urin aus. Auf Spielzeugen und Kinderhänden konnte der Virus nachgewiesen werden.

Windpocken:
Immerhin 98 % aller Erwachsenen verfügen über Antikörper.

Ringelröteln:
Schwangere mit engem Kontakt zu Kindergartenkindern sind hier besonders gefährdet.

Wir beraten Sie hier ausführlich.

Schwangerschaftsvorsorge

Die Vorsorgetermine in der Schwangerschaft sind für Sie Pflichttermine, die Sie unbedingt wahrnehmen sollten.

Ihr Vorsorgeplan im Einzelnen:

Einmalige Laboruntersuchungen:

  • Bestimmung Ihrer Blutgruppe und des RH-Faktors D
  • Feststellung ob Sie schützende Antikörper gegen Syphilis, Röteln, Hepatitis B, HIV (nur mit Einverständnis der Patientin), Chlamydia trachomatis und Toxoplasmose besitzen oder ob eine akute Infektion vorliegt. Sind die Antikörper bei Ihnen vorhanden, besteht keine Gefährdung.
  • Toxoplasmosevorsorge
    Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die durch Katzenkot und rohes Fleisch übertragen wird. Für Nichtschwangere ist sie ungefährlich, kann aber in der Schwangerschaft auf das Ungeborene übergehen und Schädigungen verursachen.
  • Cytomegalie
    Eine Cytomegalieinfektion in der Schwangerschaft kann zu Schäden des Feten im Mutterleib führen (Krämpfe, Blutarmut, Leberveränderung etc.). Die Übertragung findet über Urin und Speichel statt (hauptsächlich Kleinkinder).
  • B-Streptokokken
    B-Streptokokken sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Infektionen des Neugeborenen. Sie werden unter der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Alle Schwangeren sollten zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche auf B-Streptokokken untersucht werden.

Ihre Untersuchungen

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche alle 4 Wochen und danach in 2-wöchentlichem Abstand bis zur Geburt:

  • Gynäkologische Untersuchung
  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckmessung
  • Urinuntersuchung auf Eiweiß, Zucker und Bakterien
  • Feststellen der Eisenwerte ab dem 6. Monat
  • Kontrolle der Gebärmutter
  • Kontrolle der kindlichen Herztöne / Lage des Kindes
  • Ultraschalluntersuchungen:
    Überwachung Ihres Schwangerschaftsverlaufs, Bestimmung von Größe und Entwicklung des Fötus
  • und wöchentlich zum CTG

Fruchtwasseruntersuchung
Bei Auffälligkeiten vermitteln wir Sie an erfahrene Spezialisten weiter.

B-Streptokokken-Screening
B-Streptokokken sind Bakterien die bei jeder vierten gesunden Schwangeren vorkommen und keinerlei Beschwerden auslösen. Bei der Geburt kann Ihr Kind jedoch folgenschwer durch die Infektion dieser Bakterien erkranken (Lungenentzündung, Sepsis, Hirnhautentzündung).

Wir empfehlen daher einen Streptokokkentest am Ende Ihrer Schwangerschaft (35. bis 37. Woche). Bei einer entsprechenden Behandlung mit Antibiotika während der Geburt kann eine Infektion verhindert werden

Weitere Infektionsrisiken

Infektionsrisiken für Ihr ungeborenes Kind:

Cytomegalievirus:
Schwangere haben von dieser Virusinfektion meist wenig zu befürchten. Beim ungeborenen Leben können jedoch schwere Krankheitsverläufe eintreten. Nach der Geburt können Spätfolgen auftreten. Schwangere mit engem Kontakt zu Kindern im Haushalt oder Beruf sind besonders gefährdet. Gut 20 % der Kinder unter drei Jahren sind mit dem Virus infiziert und scheiden ihn mit dem Urin aus. Auf Spielzeugen und Kinderhänden konnte der Virus nachgewiesen werden.

Windpocken:
Immerhin 98 % aller Erwachsenen verfügen über Antikörper.

Ringelröteln:
Schwangere mit engem Kontakt zu Kindergartenkindern sind hier besonders gefährdet.

Wir beraten Sie hier ausführlich.